Herzlich Willkommen auf der Webseite des Sozialdiens katholischer Frauen Gießen e. V.


Die Superzwei

Das Montessori-Kinderhaus St. Martin lädt gemeinsam mit der Petruskirche zum Kabarett-Abend ein:
Wo: Petruskirche Gießen
Freitag, 10.09., 20 Uhr
Eintritt: VK 12,- € / AK 15,- €

Superzwei Homepage







Priska Hinz informiert sich über die Aktion Moses des SKF Gießen e.V.

Die Bundestagsabgeordnete Priska Hinz (Die Grünen) informierte sich dieser Tage zum Thema „Anonyme Geburten“ beim Sozialdienst katholischer Frauen Gießen e.V..

Der SKf Gießen e.V. bietet seit 2003 im Rahmen von Netzwerk Leben die Aktion Moses an. Angeboten werden neben einer täglichen Hotline von 6 bis 24 Uhr (0641 2001 758) für schwangere Frauen in Not auch die Möglichkeit einer vertraulichen Geburt oder einer Arm in Arm Übergabe. Ziel der Aktion Moses ist der Lebensschutz des Kindes sowie die Gesundheit der Schwangeren. Durch das Angebot der Hotline können Frauen, die sich aufgrund einer Schwangerschaft in einer schier ausweglosen Situation befinden, so früh wie möglich erreicht werden. Desweiteren besteht die Möglichkeit sich anonym in der Beratungsstelle beraten zu lassen und sich Perspektiven aufzeigen zu lassen, die ein Leben mit Kind ermöglichen. Der Sozialdienst hält aufgrund seiner umfassenden Vernetzung eine breite Angebotspalette bereit wie z.B. das Haus für Alleinerziehende, Kinderkrippe etc.. Nach eingehender Beratung besteht die Möglichkeit einer vertraulichen Geburt in einem Krankenhaus oder, sofern die Geburt bereits stattgefunden hat, die Übergabe des Kindes an eine geschulte Moses-Mitarbeiterin. Die abgebende Mutter wird ermutigt dem Kind etwas wie z.B. einen Brief oder ein Spielzeug mitzugeben, damit das Kind später so viel wie möglich über seine Herkunft erfährt.

Im Gespräch mit Priska Hinz wurde unterstrichen wie wichtig eine baldige rechtliche Regelung zur anonymen Geburt für die Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle und zum Schutz des Rechts des Kindes auf seine Herkunft ist.


Ehrenamtliche Erfahrung kommt Juristin zugute

24.04.2010 – GIESSEN

Zentrum des Sozialdienstes Katholischer Frauen hat mit Yvonne Fritz neue Gesamtleiterin
(kjf). Im Rahmen einer Feierstunde wurde im Zentrum des Sozialdienstes Katholischer Frauen (SkF) im Wartweg die neue Gesamtleiterin Yvonne Fritz in ihr Amt eingeführt. Die in Linden lebende Juristin trat am 1. März die Nachfolge des im Dezember nach schwerer Krankheit verstorbenen langjährigen Leiters Gerhard von Niebelschütz an.
Nach der Begrüßung der Gäste durch die Vorsitzende des SkF, Maria Graubert-Bellinger, würdigte der Pfarrer der Bonifatiusgemeinde, Hermann Josef Zorn, die Arbeit des SkF in Form einer kleinen Andacht und segnete die neue Gesamtleiterin, um ihr Kraft für ihre Arbeit zu geben. “Die Grundlagen unseres Glaubens sind Nächstenliebe, Ausgleich und Kraft”, so der Pfarrer. Diese drei Eigenschaften werde Yvonne Fritz für ihre Arbeit brauchen und er sei sich sicher, dass die neue Leiterin diese Eigenschaften mitbringe.
Yvonne Fritz stammt aus Wuppertal und studierte von 1985 bis 1990 Rechtswissenschaften an der Justus-Liebig-Universität. Im Jahr 2001 begann das ehrenamtliche Engagement der Juristin im SkF. Bis Ende 2008 war sie geschäftsführendes Vorstandsmitglied, daneben war sie mehrere Jahre als anerkannte Tagesmutter mit Pflegeerlaubnis tätig. Neben ihrem Engagement beim SkF arbeitete Yvonne Fritz ehrenamtlich für Aktion Moses, einer Hotline für schwangere Frauen in Not. Im Rahmen der Feierstunde wurden Grußworte des Caritasverbandes Gießen, des Caritasverbandes der Diözese Mainz, des Dekanats Gießen und des Personals der Einrichtungen des SkF in Gießen verlesen. Umrahmt wurde die Feierstunde mit musikalischen Beiträgen von Stephan Pussel (Bongos und Gesang) und Ivan Lappo-Danilevski (Gitarre).
Der 1899 von Agnes Neuhaus in Dortmund gegründete SkF stehe in diesem Jahr vor der größten Aufgabe seiner Gießener Geschichte, so Maria Graubert-Bellinger. Sowohl der Neubau des Sprachheilzentrums, als auch der der Agnes-Neuhaus-Schule stehe auf der Agenda, Aufgaben, die sie bei der neuen Gesamtleiterin in guten Händen wissen.
“Für Juristen gilt: Ein Blick ins Gesetzbuch erleichtert die Rechtsfindung, für unseren Verband gilt das in abgewandelter Form”, so Yvonne Fritz in ihrer Dankesrede. Für den SkF gelte: ein Blick in die Leitlinien erleichtert die Entscheidung. nach diesem Motto werde sie sich mit Gottes Hilfe der Arbeit stellen, die sie gern übernehme, so Yvonne Fritz.

Zeichnen verantwortlich für den SkF (von links): Gerlinde des Carné, Yvonne Fritz, Maria Graubert-Bellinger, Petra Tatsch und Johanna Dautzenroth. Bild: Frahm

Gießener Anzeiger, 24.April 2010






Frühlingszauber im Sozialdienst katholischer Frauen

Für den Neubau des Sprachheilzentrums und der Agnes Neuhaus Schule des Sozialdienst katholischer Frauen sind die ersten wichtigen Schritte eingeleitet und mit dem Baubeginn ist im Sommer zu rechnen. Genug Anlass zu einer besonderen Veranstaltung in die Mehrzweckhalle des Sozialdienst katholischer Frauen einzuladen. Denn für die Gestaltung des Außengeländes, den Garten, den Bolzplatz und die Spielgeräte braucht der SkF Sponsoren.
Eingeladen hatte der Vorstand Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens zu einem literarisch und kulinarischem Ereignis, mit der Überschrift Frühlingszauber. Im Angebot waren Frühlingsgedichte, ein dreigängiges Menü und Informationen über den Sozialdienst katholischer Frauen aus erster Hand.

Und es sollte sich zeigen, dass man auch in diesem Rahmen ein Neubauvorhaben vorstellen kann. Die Idee dazu hatte der Finanzausschuss des Sozialdienst katholischer Frauen, der auch die Planung und Durchführung übernommen hatte.

Die neue Gesamtleiterin Yvonne Fritz begrüßte die Gäste, darunter auch die Bürgermeisterin Gerda Weigl-Greilich. Die 1.Vorsitzende Maria Graubert-Bellinger moderierte den Abend und der Leiter des Sprachheilzentrums Peter Kraus stellte die Pläne des Neubauvorhabens vor.

Insgesamt war es ein interessanter Abend mit vielen anregenden Gesprächen und ein guter Start für das neue Projekt des Sozialdienst katholischer Frauen.







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"Es gibt keine hoffnungslosen Fälle"
Die Gründungsidee von Agnes Neuhaus, dass es Armuts- und Notsituationen gibt, von denen Frauen besonders betroffen sind, ist auch heute noch aktuell.

Die Aufgabe des SkF ist es daher, dem Gründungskonzept entsprechend insbesonders Frauen, Kindern und Jugendlichen, aber auch generell Familien in Armut und Not zu helfen, unabhängig von ihrer Religion und Nationalität.